Stankowski-Stiftung

 

Anton Stankowski
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Die Fotografie

Stankowskis Fotos erzählen die Geschichte von Gegenständen. Sie erzählen sie in der Ästhetik des „gefesselten Blicks” in haptischer Nahsicht, in ihren Materialqualitäten „zum Zugreifen bereit” in standardisierter Wiederholung als Äquivalent des Produktionsvorgangs, in didaktischer Vermittlung ihres Weges von der Fabrikation zum Verbraucher, in der Transparenz der Arbeitsgänge und der Kalkulation.

Die Welt der Dinge erscheint in diesen Bildern
je nach Aufgabe in feinen Abstufungen von Grauwirkungen und Oberflächentextur, Licht- und Schattenkontrasten, ungewöhnlichen, frappierenden Ausschnitten, Auf- und Untersicht, in extremen Perspektiven, Verzerrungen oder der scharfen Wiedergabe isolierter Details.

Stankowski gelangen Bewegungsstudien, welche die Autowerbung revolutionierten; er arbeitete mit Doppelbelichtungen, Spiegeln, mit Montagen und dem Fotogramm. Die „ungeheure Warensammlung” der industriellen Welt bekam mit ihm ihr zeitgenössisches Gesicht.

Guido Magnaguagno

 

Erbsenschote,
Fotogramm
1928

 

Der Abdruck/Wiedergabe der Abbildungen und Texte ist nur mit Genehmigung der Stankowski-Stiftung möglich.
© Stankowski-Stiftung

 

 

Zeitprotokoll im Auto
Zürich, 1929