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August 2020

Endspurt - nur noch bis 16. August:
Die Ausstellung Marken:Zeichen.
Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek in der Kunstbibliothek Berlin


Ask the Curator

Am letzten Wochenende der Laufzeit steht Ihnen die Kuratorin Christina Thomson als Ansprechpartnerin für Fragen zu den Objekten, den Designern und den Hintergründen der Ausstellung bereit (deutsch/ englisch). Ohne Anmeldung oder Extrakosten – einfach zu diesen Zeiten mit Zeitfensterticket in die Ausstellung kommen:
Freitag, 14.8. | 11–12 Uhr & 15–17 Uhr
Samstag, 15.8. | 11–12 Uhr & 15–17 Uhr
Sonntag, 16.8. | 11–12 Uhr & 15–17 Uhr
 
Interview im SMB-Blog
Was ist dran an der Kunst des Marken-Machens? Wie entstand Corporate Design bei Stankowski + Duschek? Udo Schliemann, Grafikdesigner in Toronto und ehemaliger Mitarbeiter des Grafischen Ateliers, hat uns Fragen dieser Art aus erster Hand beantwortet. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie das spannende Interview als Vorbereitung zum Ausstellungsbesuch.
Zum Interview

Der Besuch ist nur mit einem Zeitfensterticket möglich, das online oder an der Kasse erhältlich ist. Bitte buchen Sie wenn möglich ein Online-Ticket.
Es sind maximal 15 Personen gleichzeitig im Raum zugelassen. Um Verständnis für kurze Wartezeiten wird gebeten.
Zur Ausstellungswebsite der Kunstbibliothek Berlin




Juli 2020

Presse zur Ausstellung Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek
in der Kunstbibliothek Berlin


Geometrische Nüchternheit
taz.de - 01.07.2020

Wie Logos zu Firmenbotschaftern werden

Handelsblatt - 18.06.2020

Die Logomacher der Republik
Tagesspiegel - 09.06.2020

Striche für mehr Menschlichkeit
Stuttgarter Zeitung - 06.03.2020





Juni 2020

Wiedereröffnung und Verlängerung:
Am 19. Juni öffnet die Ausstellung Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek in der Kunstbibliothek Berlin wieder.
Die Ausstellung wird bis 16. August verlängert.

Nach nur einem Öffnungstag musste die Ausstellung am 14. März geschlossen werden. Ab 19. Juni ist der Ausstellungsbesuch nun wieder möglich. Gleichzeitig wurde die Laufzeit bis 16. August verlängert.

Der Besuch ist nur mit einem Zeitfensterticket möglich, das online oder an der Kasse erhältlich ist. Bitte buchen Sie wenn möglich ein Online-Ticket.
Es sind maximal 15 Personen gleichzeitig im Raum zugelassen. Um Verständnis für kurze Wartezeiten wird gebeten.
Zur Ausstellungswebsite der Kunstbibliothek Berlin


Logo, Leitsystem, Corporate Identity – was heute selbstverständlich zum Firmenimage gehört, steckte Mitte des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen. Bahnbrechend in der Entwicklung war das Stuttgarter Grafikatelier Stankowski + Duschek, das seit den 1970ern mehrere Jahrzehnte lang zu den führenden Büros für Kommunikationsdesign in Deutschland zählte. Berühmte Markenzeichen und Erscheinungsbilder gingen daraus hervor, etwa für die Deutsche Bank, Viessmann oder die Messe Frankfurt. Die konstruktive Ästhetik der Zeichensysteme lässt das Umfeld der konkreten Kunst erkennen, in dem sich Anton Stankowski  (1906–1998) und Karl Duschek (1947–2011) zeitgleich bewegten.
Als nach dem Tod von Karl Duschek vor acht Jahren das Grafische Atelier Stankowski + Duschek geschlossen wurde, erhielt die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin von Duscheks Witwe Meike Gatermann den umfangreichen gebrauchs-grafischen Nachlass des Ateliers als Schenkung.

Mit rund 300 Exponaten aus diesem Nachlass wird bis 16. August eine Ausstellung in der Kunstbibliothek Berlin das Werk des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek sowie von Stankowskis Vorgängerateliers vorstellen. Ein breites Spektrum an Skizzen, Varianten, ausgeführten Entwürfen und einer Vielzahl daraus resultierender Drucksachen von Anzeigen bis Firmenschriften zeichnet den Arbeitsprozess des Kommunikationsdesigners vor dem routinierten Einsatz des Computers anschaulich nach. Im Dialog mit freien Arbeiten verschmelzen die Grenzen zwischen Kunst und Werbung.

Das geplante Veranstaltungsprogramm musste aus gegebenem Anlass leider abgesagt werden.
Der virtuelle Rundgang durch die Ausstellung ist  weiterhin möglich.








November 2019

Die große Nummer -
Hausnummern von Anton Stankowski in Gelsenkirchen-Buer


Bereits Ende der 1970er entwickelte der Künstler und Designer Anton Stankowski eine Serie von Hausnummern in Emaille. Die Ziffern unterlagen einem grafischen Grundraster und wurden mehrfarbig im Format 30 x 30 cm von der Firma Silit produziert. Bis Ende der 1990er-Jahre fand der Vertrieb statt, danach waren die Ziffern nicht mehr erhältlich.


Der Gelsenkirchener Designer Uwe Gelesch rekonstruierte und erweiterte anhand vorhandener Skizzen und Werbeunterlagen die Ziffernserie. Damit war eine Neuauflage möglich, die von der Firma Auwärter in Schorndorf Emaille-Technik in die Realität umgesetzt wurde. Jede Farbschicht wird dabei einzeln auf Stahlblech aufgetragen und gebrannt, jeder Nummer ist ein aufwendig angefertigtes Unikat.

Auf Initiative von Dr. Christopher Schmitt, Stadtrat und Wirtschaftsförder der Stadt Gelsenkirchen, verbinden und kennzeichnen die so entstandenen Ziffern zukünftig 24 Häuser der Kulturmeile Buer.

Wer sich eine der rekonstruierten Stankowski-Ziffern an die eigene Hausfassade hängen möchte, kann diese exklusiv im Fachgeschäft Leifeld in Gelsenkirchen-Buer erwerben.
Der Preis beträgt pro Ziffer € 400 + Versandkosten
Zu Website von Leifeld-Buer
Zum Hausnummern-Faltblatt der Stadt Gelsenkirchen













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aktualisiert 07/2020

 
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