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Januar 2017

Die raue See des Widerspruchs. Perspektiven auf das Werk von Hans Heinz Holz                     

Konferenz und Feier anlässlich seines 90. Geburtstags am 25. Februar 2017 von 10-21 Uhr in Berlin, Urania.


Die Schriften des Philosophen, Kunstkritikers und Politikers Hans Heinz Holz haben die raue See des Widerspruchs nie gescheut. Ein Begriff kann hin und her, vom Kopf auf die Füße gewendet werden, doch nur aus konträren Blickwinkeln kann sein Potential gefasst werden.
Am 25. Februar 2017 soll hieran angeknüpft werden. Zentrale Begriffe des Holzschen Denkens werden in moderierten Streitgesprächen geprüft, gewendet und kontrovers diskutiert.

Hans Heinz Holz und Anton Stankowski waren miteinander bekannt, was die Stankowski-Stiftung zum Anlass nimmt, auf diese Veranstaltung hier explizit hinzuweisen.

Zur Website der Veranstaltung




Oktober 2016

Neu: Der Stankowski-Kalender für 2017: "Kinderspiel" 


"Wie spielt ein Kind? Wie sieht es dabei aus?"
Die Poesie spielender Kinder hat Anton Stankowski in den 1930er Jahren im Ruhrgebiet und in Zürich mit seinem neugierigen Foto-Auge eingefangen.
Miteinander entwickelten die Kinder damals das Spiel auf der Straße mit viel Phantasie und wenig Zubehör.

Titel Kalender Kinderspiel

Format ISBN Preis
DIN A5 Tisch
978-3-665-47236-8
18,90 €
DIN A4 Wand
978-3-665-47234-4
19,90 €
DIN A3 Wand
978-3-665-47235-1
29,90 €
DIN A2 Wand
978-3-665-47236-8
49,90 €




Hier zu den weiteren Abbildungen und den Bestellmöglichkeiten

Zur Katalogseite als Pdf





August 2016

Schrift, Bild, Zeichen

9.September- 23.Oktober 2016 in der Villa Merkel Esslingen

Nichts weniger als das gesamtdeutsche Erscheinungsbild wurde u.a. hier in der Region gezeichnet, entworfen und durchgesetzt. Selbstverständlicher als in der Fotografie, bewegen sich die Protagonisten auf diesem Feld näher an der freien Kunst, haben doch die meisten von ihnen an Kunstakademien ihre Ausbildung erfahren. Dort wo sich ‚visuelle Kommunikation‘ und ‚freie Kunst‘ annähern setzt diese Ausstellung ein. Das Spektrum der ausgewählten Beiträge und die Auswahl der Künstler erlaubt es, kursorisch den Bogen von der „freien schöpferischen Kraft“ (Tomas Maldonado) zur beauftragten, professionellen Gestaltung zu demonstrieren.

Beteiligte KünstlerInnen:
u.a. Barbara Wojirsch, Anton Stankowski, Willi Baumeister, Hans-Peter Hoch, Frieder Grindler, Franz Erhard Walther, Karl Duschek, Rolf Garnich, Tobias Hauser, Yuken Teruya, Alexander Liberman, Kurt Weidemann, Chris Rehberger, Wolfgang Gäfgen

Zur Website des Esslinger Kunstvereins






Juni 2016

Anton Stankowski - Fotograf                 Das universelle Auge

5.Juli – 7.Oktober 2016 in der Kreissparkassenfiliale Echterdingen

Er gehört zu den vielseitigsten und einflussreichsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Ob Grafikdesign oder Corporate Design, Anton Stankowskis Entwürfe sind bis heute wegweisend. Mit seinen freien Grafiken und Gemälden wird er außerdem zu den bedeutendsten Vertretern der konkreten Kunst in Deutschland gezählt. Und auch im Medium der Fotografie lebte Stankowski seinen Überfluss an visuellen Ideen aus. Bereits in den 20er-Jahren begann er mit Fotografie zu experimentieren, schuf Dokumentaraufnahmen, Modefotos und Fotokollagen. Über 40.000 Negative von ihm sind überliefert. Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen besitzt dank ihres ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Karl O. Völter, einem persönlichen Freund des Künstlers, eine der größten Sammlungen von Werken Anton Stankowskis, u. a. eine Kollektion von über 70 hervorragenden Fotografien.

Zur Website der Kreissparkasse mit weiteren Informationen





Mai 2016

Anton Stankowski -                               Ohne Malerei kann man nichts erfinden

5.Juni bis 7. August 2016 im Kunstmuseum Gelsenkirchen


Im Fokus der neuen Ausstellung, die mit über 100 Exponaten alle drei Etagen der Alten Villa beansprucht, liegt nun das malerische Oeuvre Stankowskis. „Ohne Malerei kann man nichts erfinden“, lautete ein Credo des Künstlers, in dessen Nachlass in Stuttgart sich immer noch über 700 Bilder befinden. Mit Werken aus den frühen 1950er Jahren über die Hochzeit der 1970 und 1980er Jahre bis hin zum Spätwerk bis kurz vor seinem Tod wird erstmals ein derart umfassender Überblick über die Malerei Stankowskis geboten. Dabei sind es insbesondere die in Serien oder Werkreihen angelegten Leinwandbilder, die faszinierend und typisch sind für Stankowskis Arbeitsweise. Die Ausstellung - von der Museumsdirektorin Leane Schäfer eigens für das Kunstmuseum Gelsenkirchen konzipiert - wurde durch die enge Kooperation und die großzügigen Leihgaben aus der Stankowski-Stiftung in Stuttgart ermöglicht.

Eröffnung am Sonntag, 5. Juni um 11.30 Uhr
Hier finden Sie die Einladung als Pdf









Oktober 2015

Stankowski und seine "Zeichenknechte"

Ausstellung von 20. Oktober bis 4. Dezember 2015 im Kunstbezirk Stuttgart, Gustav-Siegle-Haus.

Eröffnung am Dienstag, 20. Oktober, 20 Uhr.

Staatsgalerie Stuttgart 2006: eine Retrospektive mit Werken von Anton Stankowski – Bilder, Entwürfe, Kunst und Design. Für Fritz Arnold, Hans Ginter und Peter Lorenz war es eine Wiederbegegnung und Spurensuche nach vierzig, fünfzig Jahren. Bewegt und ein bisschen stolz gehen sie durch die Ausstellung, denn sie waren dabei, waren umgeben von diesen Exponaten.

Als junge Grafiker des Ateliers Stankowski wurden sie geprägt von „Stanko“. Seiner Beharrlichkeit, seinem unbeirrbaren Blick für das Wesentliche, Weiterführende, Wegweisende. Damals freilich noch unberührt von der digitalen Welt und den sich überschlagenden Megatrends.
 
Stankowski hatte internationalen Rang und Namen. Und manchmal, wenn er prominente Kunden durch sein Atelier führte, sagte er schmunzelnd: „und das sind meine Zeichenknechte“ – womit sie gemeint waren.
 
Lässt sich der Einfluss des „Meisters“ heute noch erkennen? Wie unterschiedlich haben sich die ehemaligen Mitarbeiter entwickelt und ausgeformt: Fritz Arnold, Peter Lorenz, Hans Ginter und Heike Rambow geben mit ihren Bildern eigenständige Antworten.

Zur Website der Ausstellung
"Stankowski und seine 'Zeichenknechte'"





Oktober 2015

Preisträger der Stankowski-Stiftung:   Kilian Stauss - Prozesse formen

Ausstellung von 7. Oktober – 6. November in Innsbruck im WEI SRAUMforum.

Zur Website der Ausstellung






April 2015

"Kilian Stauss - Prozesse formen" in der Kunsthalle Göppingen

Ausstellung 19. April bis 31. Mai 2015

Kilian Stauss, Stankowski-Preisträger Kunst + Design 2015, zeichnet sich als Gestalter durch eine außergewöhnliche Bandbreite aus.

Das Spektrum seiner Arbeiten reicht vom Kommunikations-Design,über Interior-Design, Product-Design, Interface-Design bis hin zur „Kunst im öffentlichen Raum“, wenn man die diversen, von ihm
entworfenen Leit- und Orientierungssysteme als solche auffasst, wie es der Kunsthistoriker Dr. Hans Wichmann getan hat, indem er vorbildlich gestaltete Industrieprodukte als „Kunst, die sich nützlich
macht“ bezeichnete und damit auch ganz im Sinne von Anton Stankowski argumentierte. Dieser hinterfragte die Trennung von „frei“ und „angewandt“ stets mit dem knappen Satz „Ob Kunst oder Design ist egal – nur gut muss es sein.“

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 19. April um 18 Uhr in der Kunsthalle Göppingen, Marstallstraße 55, 73033 Göppingen statt.

Zur Website der Ausstellung




März 2015

Anton Stankowski - zwischen Konkretion und Illusion.

Ausstellung in der Stiftung für konkrete Kunst Roland Phleps Freiburg

Von 15. März bis 3. Mai 2015 zeigt die Stiftung für konkrete Kunst Roland Phleps in Freiburg Eigenformen und Gemälde von Anton Stankowski.
Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 15. März um 11.15 Uhr in der Halle der Stiftung für konkrete Kunst in Freiburg-Zähringen, Pochgasse 73 statt.

Zur Website der Ausstellung




Februar 2015

Professor Dr. Gunther Thiem verstorben. Die Stankowski-Stiftung trauert um ihr Ehrenmitglied

Am 29. Januar 2015 starb 97jährig in Stuttgart Professor Dr. Gunther Thiem, verdienstreicher Leiter der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, 1983 Gründungsmitglied der Stankowski-Stiftung und bis 1995 Mitglied im Stiftungsrat der Stankowski-Stiftung. Auch als Ehrenmitglied bliebt er Anton Stankowski und der Stankowski-Stiftung verbunden.

Ein Nachruf von Dr. Stephan von Wiese




Februar 2015

"Prozesse formen". Ausstellung des Stankowski-Preisträgers Kilian Stauss im Boffi Showroom München

 
Im Juni 2014 wurde mit Kilian Stauss der aktuelle Preisträger der Stankowski-Stiftung verkündet.
Kilian Stauss, Stankowski-Preisträger Kunst + Design 2015, zeichnet sich als Gestalter durch eine außergewöhnliche Bandbreite aus.

Das Spektrum seiner Arbeiten reicht vom Kommunikations-Design,über Interior-Design, Product-Design, Interface-Design bis hin zur „Kunst im öffentlichen Raum“, wenn man die diversen, von ihm
entworfenen Leit- und Orientierungssysteme als solche auffasst, wie es der Kunsthistoriker Dr. Hans Wichmann getan hat, indem er vorbildlich gestaltete Industrieprodukte als „Kunst, die sich nützlich
macht“ bezeichnete und damit auch ganz im Sinne von Anton Stankowski argumentierte. Dieser hinterfragte die Trennung von „frei“ und „angewandt“ stets mit dem knappen Satz „Ob Kunst oder Design ist egal – nur gut muss es sein.“

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 19. April um 18 Uhr in der Kunsthalle Göppingen, Marstallstraße 55, 73033 Göppingen statt.
Von 21. Februar bis 3. März 2015 ist eine Präsentation seiner Arbeiten im Boffi Showroom München zu sehen.





Januar 2015

Die Publikation "Kilian Stauss - Prozesse formen. Kunst+Design - Preisträger der Stankowski-Stiftung 2015" ist erschienen.


Herausgegeben von der Stankowski-Stiftung,
erschienen im Birkhäuser Verlag
200 Seiten
, 26,5 x 21 cm,

Sie ist zum Preis von € 39,95 im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-0356-0416-0

Auch als ebook.
ISBN PDF978-3-0356-9425-2
ISBN EPUB 978-3-0356-0428-3


ISBN EPUB 978-3-0356-0428
Weitere Informationen zum Preisträger Kilian Stauss finden Sie unten und hier: http://www.processform.de/





Januar 2015

Laudatio von Thomas Edelmann zur Preisverleihung an Kilian Stauss

Das Pdf finden Sie hier



Januar 2015

Ausstellung des Stankowski-Preisträgers im designexport Hamburg

Im Juni 2014 wurde mit Kilian Stauss der neue, 11. Preisträger der Stankowski-Stiftung verkündet.

Eine erste Ausstellung des Preisträgers unter dem Titel "Prozesse formen" findet nun von 16. Januar bis 14. Februar 2015 im designxport in Hamburg statt.

Mit der Ausstellung und dem begleitenden Katalog wird Kilian Stauss als Gestalter von außergewöhnlicher Bandbreite geehrt.


Die Ausstellung wird "Prozesse formen" wird anschliessend von 21. Februar bis 3. März 2015 im
Boffi Showroom München und von 19. April bis 31. Mai in der Kunsthalle Göppingen gezeigt.







19. Oktober bis 30. November 2014 - Burg Wissem. Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf:

Anton Stankowski: Kinderspiele

 
Die Ausstellung wagt eine verblüffende Gegenüberstellung: 40 vergleichsweise großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien Anton Stankowskis werden 26 seiner doppelseitigen Originalcollagen gegenübergestellt, die der Künstler zwischen 1958 und 1968 für sein Kinderbuch mit dem Titel »Gucken« schuf.

Formalästhetisch entfaltet sich so eine große Spannung: Einerseits bewegte und bewegende Schnappschüsse von spielenden Kindern, andererseits eine Gruppe von Blättern, die konsequent ausschließlich mit dem Quadrat als geometrischer Grundform mit Farben und Kompositionen spielt. Die Originalcollagen sind der Entwurf des gleichnamigen legendären Kinderbuches von Anton Stankowski. Sie geben Einblick in eine der Fotografie diametral entgegengesetzte visuelle Welt Stankowskis und bleiben dennoch beim Thema.

Was entsteht, ist eine spannende textbegleitende Schule des Sehens, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen Grundphänomene der Wahrnehmung und Gestaltung entdecken lässt. Die Texte stammen von Eugen Gomringer, einem der bedeutendsten Vertreter der konkreten Poesie.

Zur Website des Bilderbuchmuseums









7. September bis 9. November 2014 -                  Kunstmuseum Gelsenkirchen:

„Fotoaugen“ - Hans Blossey, Peter Buchwald, Anton Stankowski, Denise Winter

 
Den Impuls für die Präsentation ausgewählter fotografischer Positionen im Rahmen der „RuhrKunstSzene“ gab der Grafiker und Designer Anton Stankowski, dessen Werk zu den Sammlungsschwerpunkten des Kunstmuseums Gelsenkirchen gehört.

Anton Stankowski (1906 Gelsenkirchen - 1998 Esslingen am Neckar), der in den 1920er Jahren an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen Innenraumgestaltung, Typografie und Fotografie studierte, wurde früh ein „Fotoauge“ attestiert. Eine Auswahl aus dem fotografischen Archiv der Stankowski-Stiftung in Stuttgart zeigt „Straßenkreuzungen“, „Fernleitungsmasten“ oder „Spuren in einer Schneelandschaft“ aus den 20er und 30er Jahren, die dem Leitmotiv von Linie und Struktur folgen.

Einen exklusiven Blick auf die Revierlandschaft von oben hat der Luftbildfotograf Hans Blossey (geb. 1952 Essen). Der in Hamm beheimatete Fotograf mit Fluglizenz zeigt ausgewählte Beispiele der letzten drei Jahre aus seinem umfassenden Archiv, die fernab von präziser Lokalisierung oder romantisierender Aufnahme dem bestimmenden Gedanken von Strukturierung oder Liniennetz folgen.

Der Gelsenkirchener Fotograf Peter Buchwald (geb.1958 Berlin) hat sein Atelier auf der Künstlerzeche Unser Fritz in Herne. Aus seinem breiten Repertoire zur experimentellen Fotografie zeigt er Arbeiten aus den Lichtserien, die in den letzten Jahren in Paris und in Berlin entstanden sind. Das Linienspiel, ob starr oder bewegt, steht dabei stets im Fokus.

Die zeitgenössische Künstlerin der jüngeren Generation Denise Winter aus Dortmund (geb. 1983 in Berlin) komplettiert das Quartett der „Fotoaugen“. Mit ihren fotografischen und installativen Arbeiten hinterfragt sie räumliche Strukturen und verschiebt somit Raumebenen, Perspektiven und Dimensionen.

Zur Website des Kunstmuseums Gelsenkirchen




Juni 2014

Kilian Stauss wird Preisträger der Stankowski-Stiftung 2014


Der erstmals 1985 vergebene Preis der Stankowski-Stiftung wird in diesem Jahr zum 11. Mal verliehen.

Pünktlich zum 18. Juni, dem Geburtstag des Malers, Grafikers und Fotografen Anton Stankowski – der in  diesem Jahr 108 Jahre alt geworden wäre – wurde mit dem Designer und Hochschullehrer Kilian Stauss ein würdiger Preisträger 2014 gefunden.

Der Preis besteht aus einer initiierten Ausstellung und einer begleitenden Dokumentation und ist mit 20.000 Euro dotiert.




Kilian Stauss zeichnet sich als Gestalter durch eine außergewöhnliche Bandbreite aus, die heute selten zu finden ist. Das Spektrum seiner Arbeiten reicht vom Kommunikations-Design, über Interior-Design, Product-Design bis zum Interface-Design und schließlich sogar bis hin zur „Kunst im öffentlichen Raum“: Zumindest dann, wenn man die diversen, von ihm entworfenen Leit- und Orientierungssysteme so auffasst, wie es der weit über die Grenzen bekannte Kunsthistoriker Dr. Hans Wichmann getan hat, indem er vorbildlich gestaltete Industrieprodukte als „Kunst, die sich nützlich macht“ bezeichnete und damit auch ganz im Sinne von Anton Stankowski argumentierte. Der nämlich die Trennung von „frei“ und „angewandt“ stets hinterfragte und mit dem knappen Satz „ob Kunst oder Design ist egal – nur gut muss es sein“, kommentierte.



Die 1983 von Anton Stankowski gegründete gemeinnützige Stankowski-Stiftung hat den Zweck, Kunst und Design als Einheit herauszustellen und die strenge klassische Einteilung und Trennung von freier und angewandter Kunst und Gestaltung zu überwinden.
Dem Stiftungsanliegen entsprechend werden Gestalter, Künstler und Institutionen, die grenzüberschreitend frei und angewandt gearbeitet haben, mit dem Preis der Stankowski-Stiftung ausgezeichnet.
 


Weitere Informationen und Bilder
für die Presse finden Sie hier.


Wir bitten umd die Nennung ALLER Urheber in den Texten, und freuen uns über Belegexemplare der gedruckten Artikel.



22. Juni bis 27. Oktober 2013 - Kunstmuseum Stuttgart

Stankowski-Stiftung
Fotografien aus dem Archiv.

Anton Stankowski (1906–1998) hat mit seinen Entwürfen nicht nur das bundesdeutsche Erscheinungsbild der Nachkriegszeit, sondern das moderne Grafikdesign an sich entscheidend geprägt. Sein bekanntestes Logo, das er 1974 für die Deutsche Bank entwickelte, wurde 2011 von einer britischen Fachzeitschrift zum zweitbesten Firmensignet aller Zeiten gewählt – noch vor den Markenzeichen von Nike und Apple. Entscheidend für Stankowskis Schaffen ist die enge Verbindung von freier und angewandter Kunst, liegen seine Wurzeln doch in der konkreten und konstruktiven Kunst der 1930er Jahre. Die 1983 gegründete gemeinnützige Stankowski-Stiftung hat es sich entsprechend zur Aufgabe gemacht, die Einheit von Kunst und Design zu fördern. Seit dem Tod des Künstlers ist die Stiftung zugleich Verwalterin seines umfangreichen Nachlasses.

Die vierte Ausstellung in der 2011 gestarteten Sammlerreihe des Kunstmuseums präsentiert eine Auswahl von Fotografien aus dem Archiv, darunter bislang noch nie publizierte Aufnahmen. Um die spartenübergreifende Arbeitsweise des Künstlers aufzuzeigen, sind außerdem gebrauchsgrafische Arbeiten sowie – erstmals öffentlich überhaupt – einige Tafeln der Fotokartei zu sehen, mit denen Stankowski die Motive seiner 40.000 Negative geordnet hat. 


In Kooperation mit dem Zeppelin Museum Friedrichshafen

Kunstmuseum Stuttgart






Anton Stankowski - Fotografie
im Zeppelin Museum Friedrichshafen
5. Oktober 2012 bis 27. Januar 2013


Anton Stankowski gilt nicht nur alseiner der bedeutendsten Grafikdesigner,Typografen und Zeichner, sondern schufsich auch als Fotograf einen Namen.

Als Wanderer zwischen freier und angewandterKunst lag ihm eine direkte undklare Bildsprache am Herzen.

Nach Andreas Feininger widmet das Zeppelin Museum mit Anton Stankowski einem weiteren bedeutenden Fotografen des 20. Jahrhunderts eine große Einzelausstellung. Gezeigt werdenbeeindruckende fotografische Werke eines der stilprägendsten Gestalter des letzten Jahrhunderts.

Zu der Ausstellung ist auch eine Publikation erschienen. Sie ist im Zeppelin Museum Friedrichshafen und im Buchhandel erhältlich:
"Anton Stankowski - Fotografie"
Der Katalog zeigt alle 125 ausgestellten Fotografien zu den Themen „Mensch und Technik“ und „Mensch und Natur“ und berichtet über das Leben und fotografische Werk eines der stilprägendsten Gestalter des letzten Jahrhunderts.

Hrsg. Dr. Ursula Zeller und Frank-Thorsten Moll,Zeppelin Museum Friedrichshafen 2012.
168 Seiten, zahlreiche Abbildungen                            ISBN: 978-3-88423-420-4

Vorzugspreis im Museum: € 15,90

Buchhandelspreis: € 19,90




24. Februar bis 20. Mai 2012
Anton Stankowski: Kinderspiele
in Schloss Filseck



Anton Stankowski ist ein Wegbereiter des modernen Kommunikationsdesigns.

Als Künstler der konstruktiv konkreten Kunst hat er mit „Gucken“ ein großartiges Künstler-Kinderbuch geschaffen – das Spiel mit dem Quadrat und den Ordnungen der Geometrie. Die Ausstellung zeigt die Originalcollagen zu diesem Buch.

Spielende Kinder sind auch das Thema der ausgestellten Fotografien (1930-1950). Dies sind nicht nur herausragende Beispiele der Fotokunst, sie zeigen auch Kinderspiele, die im Zeitalter digitaler Simulation längst verschwunden sind. Die Großeltern könnten davon erzählen. Anton Stankowski Interesse galt der Einfachheit und Poesie der Kinderspiele, aber auch der Dinge, die er für sein grafisches und künstlerisches Archiv fotografierte.





Das Grafische Atelier Stankowski+Duschek schließt seine Pforten - eine Aera geht zu Ende.


Über 60 Jahre nachdem Anton Stankowski auf dem Killesberg sein grafisches Atelier gegründet hatte, hat das Grafische Atelier Stankowski+ Duschek jetzt zum 31. Januar 2012 seine Pforten geschlossen und den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Logos mit klarer Formensprache und hohem Wiedererkennungswert wie das der Deutschen Bank, Viessmann, Altana oder der Deutschen Börse haben dem Atelier Stankowski+Duschek ihre Entstehung zu verdanken.

Die Stankowski-Stiftung als Ansprechpartner in allen Fragen zu Anton Stankowski bleibt bestehen.






Die Stankowski-Stiftung trauert um ihren Geschäftsführer Karl Duschek


Er starb am 1. November 2011 im Alter von 64 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Seinen unermüdlichen und kreativen Einsatz für die Belange der Stankowski-Stiftung werden wir nie vergessen.

Mt der Stankowski-Stiftung wird es weitergehen: die neuen Geschäftsführer Werner Meyer, Leiter der Kunsthalle Göppingen, und Dr. Ursula Zeller, Geschäftsführerin des Zeppelin-Museums Friedrichshafen, werden die Stankowski-Stiftung im Sinne Anton Stankowskis und Karl Duscheks weiterführen.



Ausstellung
Der Kreis um Anton Stankowski:
»Ob Kunst oder Design ist egal – nur gut muss es sein«

Ein geflügeltes Wort von Anton Stankowski (1906 – 1998) ist nicht nur Namensgeber dieser Ausstellung, sondern auch inhaltliche Leitlinie. Für ihn als Grafiker und Künstler gab es keine Unterschiede zwischen den Disziplinen. Täglich von morgens bis abends war er beschäftigt mit Entwerfen und Gestalten, ob das Resultat einem Werbemotiv diente oder als sogenannte ‚freie Kunst’ zu einem künstlerischen Objekt wurde, war ihm egal. Mit dieser Einstellung stand er nicht alleine da. Viele seiner Freunde dachten ebenso.

Diese Ausstellung widmet sich diesem Kreis um Stankowski und zeigt sowohl ‚angewandte’ Designobjekte als auch ‚freie Arbeiten’. Insgesamt werden 35 Künstler gezeigt, die alle eng mit Stankowski verbunden waren.

Ausstellungsdaten:

Kunstmuseum Gelsenkirchen
21. Februar – 18. April 2010

Museum Wiesbaden
2. Mai – 4. Juli 2010

Kunsthalle Göppingen
18. Juli – 5. September 2010


Zu der Ausstellung ist ein Buch erschienen,
mehr Informationen darüber hier


 

 


Stiftungspreis 2009 der Stiftung für Kunst und Wissenschaft der Hypo Real Estate Bank International AG für das Künstlerhaus Stuttgart und die Stankowski-Stiftung

München, 3. November 2009 - Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Stiftungspreis der Stiftung für Kunst und Wissenschaft geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen mit jeweils 7.500 Euro an das Künstlerhaus Stuttgart und die Stankowski-Stiftung. Mit dem Stiftungspreis, der einmal im Jahr vergeben wird, prämiert die Stiftung herausragende kulturelle Leistungen in Baden- Württemberg.

Stankowski-Stiftung: Erfolgreiche Verbindung von freier und angewandter Kunst

„Anton Stankowski hat wesentlich zum künstlerischen Selbstverständnis beigetragen, wenn es darum geht, die freie Kunst mit der so genannten angewandten Kunst erfolgreich in Verbindung zu bringen. Erinnert sei an seine fotografischen Anfänge und Bildkompositionen bis hin zum Logo der Deutschen Bank.

Diese in der Bundesrepublik keineswegs selbstverständliche Grundauffassung der Künstler als auch des Publikums erfährt erst in jüngster Zeit eine gewisse Renaissance, die auf eine historische Tradition zurückreicht, wie zum Beispiel im Bauhaus zu Beginn des 20. Jh. Die Anton Stankowski Stiftung hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um dieses Wissen, diese künstlerische Position auch an eine jüngere Generation weiterzugeben. Dies möchten wir mit dem diesjährigem Stiftungspreis würdigen und zugleich unseren Beitrag dazu leisten, damit dieser Kommunikationsprozess zukünftig weitergeführt werden kann.“

 


 

Atelier van Lieshout
Preis der Stankowski-stiftung 2009


Der Preis der Stankowski Stiftung im Wert von 25 000.- € wird 2009 dem Atelier Van Lieshout verliehen. Der Preis besteht in einer Publikation. In Verbindung mit dem Stankowski Preis 2009 für das Atelier Van Lieshout steht die Ausstellung:

Atelier Van Lieshout. Schöne Aussichten
8. März – 26. April 2009
Kunsthalle Göppingen

Atelier van Lieshout

Bonnefantopia (2003) steht für die zahlreichen im Atelier Van Lieshout entstandenen Installationen, die sich mit der Gestaltung von Gebrauchsgegenständen, einer ganzen Einheit zusammengehöriger Bereiche zum Thema Körperkult beschäftigen. Als kleinere „Heimversion“ von Sportopia (2002) vermittelt diese dem Bonnefantenmuseum in Maastricht gehörende Installation Fitness, Essen, Schlafen, Sex, Disziplin und Exzess, Ordnung, Berechenbarkeit und die Lust am Bruch mit der heilen Ordnung, die Verausgabung und die ebenso mögliche Versklavung durch das System. Funktional und mit elementaren konstruktiven Mitteln verbindet die Gestaltung funktionales Design mit dem Besonderen eines künstlerischen Konzepts, eines komplexen Bildes. Auch wenn diese Arbeit ein Museumsstück ist, gehört das mögliche Funktionieren als Vermittlung ebenso zur Arbeit, wie die Reflexion der Konstruktion Fitness, Gesundheit, Leben das eigentliche Erlebnis des Kunstwerkes darstellt.

Slave City (Stadt der Sklaven) ist ein seit 2005 sich in vielen Bildern, Modellen und Zeichnungen entwickelndes Gesamtkunstwerk, der Entwurf und die Vision einer utopischen Gesellschaft. Sie basiert auf maximalen Ertrag von Arbeit, perfekter und umfassender Organisation allen Lebens, auf einer transparenten Ordnung. Joep van Lieshout operiert in seinen Bildern mit ethischen und ästhetischen Werten, die zu tun haben Arbeit, Ernährung, Ökologie, Management, Macht, einen alles strukturierenden Markt. Vom Stadtplan dieser imaginären Slave City, über die Empfangsstation, die Häuser für die verschiedenen Funktionsträger, Massenschlafstätten und Hygieneeinheiten, bis zum Museum und der Rolle der dort beschäftigten Kuratoren… - Joep van Lieshout entwirft zeichnerisch und in Modellen einen ganzen Kosmos, die Stadt als Gesamtkunstwerk, die Utopie, die in ihrer Logik und Radikalität auch ihre Distopie, die Pervertierung und den Untergang in sich birgt. Joep van Lieshout entwirft, gestaltet, designed eine Gesellschaft, eine Ordnung des Zusammenlebens, mit Konsequenz, mit abgründigem Witz, provokant, und die Gestaltung gibt dem Bild von großen Ganzen in jedem seiner Details und jedem Aspekt der Entwürfe eine ästhetische wie ethische Zuspitzung, wie sie nur Kunstwerke vor Augen führen und zur Debatte stellen können.

Das Atelier Van Lieshout - mit ihm sein Kopf und künstlerischer Entwerfer Joep van Lieshout - erhält den Preis der Stankowski Stiftung 2009 für sein durchgängig angewandte Kunst (Design) und freie, autonome Kunst verbindendes Werk.

Kunsthalle Göppingen, Atelier Van Lieshout.
Schöne Aussichten. 8.3. – 26.4.2009,
Di – Fr 13 – 19 Uhr, Sa, So 11 – 19 Uhr, Mo geschlossen.

 

Homepage Atelier van Lieshout

Der Katalog zum Preisträger

Homepage Kunsthalle Göppingen

 


 

Stankowski 06
Aspekte des Gesamtwerks

Zum 100. Geburtstag von Anton Stankowski zeigte eine groß angelegte Retrospektive einen umfassenden Überblick über das freie und angewandte Schaffen des Künstlers (1906–1998).
Das Gesamtwerk beeindruckt durch seine mediale Vielfalt, von der Fotografie über die Malerei bis hin zu seinem gebrauchsgrafischen Werk, das das visuelle Erscheinungsbild der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt hat. Mit dieser Ausstellung wurden Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Lebensabschnitte von Anton Stankowski gezeigt. Es war ein Versuch, sowohl den Pluralismus seines Werkes aufzuzeichnen als auch die Gemeinsamkeit, die Visualisierung von Inhalten, hervorzuheben. Für Anton Stankowski gab es keinen Unterschied zwischen freier und angewandter Kunst, beide Bereiche haben sich in seinem Werk ständig durchdrungen. Alle Arbeiten stehen repräsentativ für viele weitere.

Die Ausstellung im Internet

Anton Stankowski
Stankowski 06